Kurze Eigendarstellung der Einzelnen Wärmeversorgungsunternehmungen
2.10 KELAG
1. Darstellung der Eigentumsverhältnisse
Der Produktbereich Fernwärme der KELAG steht im 100 % Eigentum der KELAG- Kärntner Elektrizitäts-Aktiengesellschaft
2. Grundsätzliche Darstellung der Situation
Unternehmensbereich Fernwärme
Im Zusammenhang mit den Diversifizierungbestrebungen
der KELAG im Wärmeenergiesegment ist es nun innerhalb von
6 Jahren gelungen, daß die KELAG hinsichtlich der Verwendung
von Biomasse und hinsichtlich der industriellen Wärmeverwertung
die führende Rolle in Kärnten eingenommen hat. Weiters
ist der KELAG gelungen, hinsichtlich des Umfanges der Fernwärmelieferungen
in Kärnten die 2te Spitzenposition zu erlangen. Dies zeigt,
daß durch ein zielorientiertes strategisches Vertriebs-
und Marketingkonzept sowie dessen erfolgreiche Umsetzung energiepolitische
Zielsetzungen entsprechend verwirklicht werden können. Neben
dem hohen energiepolitischen Stellenwert ruft die Fernwärme
aber vor allem bei der Bevölkerung und Kunden ein großes
Interesse hervor. Der Kunde schätzt den größtmöglich
zu erreichenden Komfort der Fernwärme, welche umweltschonend
zentral erzeugt und gebrauchtsfertig den Nutzern geliefert wird.
Sinnvolle und nutzbringende Kooperation mit Partnern z.B. Industrieabwärmen,
Biomassenutzung - runden die Herausforderung Fernwärme ab.
Fernwärme 1995 im Überblick
Mit 31.12.1995 hatte die KELAG bereits 990
Kunden als Fernwärmepartner gewonnen. Die Ausdehnung des
gesamten Versorgungssystems betrug dabei ca. 87 km, wobei der
Zuwachs im Jahre 1994 ca. 20,0 km betrug. Die Absatzsteigerung
gegenüber dem Vorjahr betrug ca. 25,1 %, dies bedeutet, daß
insgesamt 103,08 Mio kWh an Fernwärme an unsere Kunden geliefert
werden konnten.
Die Fernwärmeaktivitäten 1995 im einzelnen
- Villach
- St.Andrä
- St. Veit
- Wolfsberg (seit 1.6.1996)
Die Fernwärmeanlagen der KELAG im Überblick
| Stand 31.12.1995
| St.Andrä
| St.Veit | Villach
| Wolfsberg | Gesamt
|
| Leitungslänge in m
| 16.536 | 19.691
| 35.106 | 15.574
| 86.907
|
Die Umweltentlastung durch Fernwärme 1995
Die Einsparungen an Emissionen 1995 in Kärnten
durch den subsituierenden Einsatz von Fernwärme betragen
ca. 24.400 Tonnen (z.B. CO2, 22.750 t, CO 1.480 t,
SO2 100 t). Das sind pro Kärntner Einwohner (Häuser-
und Wohnungszählung 1991, ÖSTAT .... 545.096) ca. 45 kg.